Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin

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Inhalt: Anlagen im Zuständigkeitsbereich des Abz Neukölln

Schleuse Kleinmachnow

Die Schleuse Kleinmachnow im Teltowkanal bei km 8,34 wurde in den Jahren 1902 bis 1905 als Doppelkammerschleuse (die heutige Süd- und Mittelkammer) errichtet.

Beide Kammern sind 67 m lang und 10 m breit. Die Befüllung der Kammern erfolgt durch beiderseits der Kammern liegende Umlaufkanäle, von denen aus über je 9 Einläufe das Wasser gleichmäßig und beruhigt in die Kammer geleitet wird. Der Wasserausgleich (Befüllung/Entleerung der Kammer) erfolgt  über die an den Toren befindlichen Hotopp’schen Heber, deren Funktionsweise auf dem Unterdruckprinzip beruht.

1942 kam noch eine dritte, größere Kammer, die Nordkammer (87 m lang, 12 m breit) hinzu. Die Schleuse überwindet einen Wasserstandsunterschied zwischen der Spree und der Havel von rund 2,80 m.

Bis Oktober 2007 registrierte die Schleuse Kleinmachnow 4106 Güterschiffe, gegenüber 3363 Güterschiffen im Jahr 2006.

Presseinformation des WNA Berlin zur Verkehrsentwicklung an der Schleuse Kleinmachnow.

Schleuse Kleinmachnow-Oberhaupt
Schleuse Kleinmachnow - Oberhaupt
Schleuse Kleinmachnow-Unterhaupt
Schleuse Kleinmachnow - Unterhaupt
 
Mühlendammschleuse

Die Mühlendammschleuse in der Spree-Oder-Wasserstraße bei km 17,8 (zwei Kammern 140 m lang und 12 m breit, errichtet am heutigen Standort 1937 bis 1942) dient der Schiffbarmachung/Stauhaltung der Berliner Stadtspree. Die Bedienung der Schleusenkammern erfolgt vom zentralen Steuerstand.

Im Jahr 2006 hatte die Schleuse Mühlendamm 3.500 Güterschiffe, 15.933 Fahrgastschiffe und 6.560 Sportboote zu bewältigen. Bis Oktober 2007 wurden 4.014 Güterschiffe, 18.578 Fahrgastschiffe und 9.380 Sportboote geschleust.

Mühlendammschleuse

Mühlendammschleuse

Oberschleuse und Unterschleuse

Die Unterschleuse und Oberschleuse im Landwehrkanal bei km 1,67 bzw. 10,57 werden vor allem im Sommer von zahlreichen Sportbooten und Fahrgastschiffen genutzt. Es besteht für Fahrgastschiffe die Möglichkeit per Handy, auch außerhalb der Betriebszeiten, selbstständig Schleusungen vorzunehmen.

Oberschleuse
Oberschleuse
Unterschleuse
Unterschleuse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autoren: Christin Unger und Jan Hädicke