Inhalt: Schleuse Eisenhüttenstadt
Spree-Oder-Wasserstraße km 127,3
Für die Schleuse Eisenhüttenstadt ist der Außenbezirk Fürstenwaldezuständig.
Die nutzbaren Abmessungen der Schleuse betragen:
- Kammerlänge Nordkammer: 127,00 m
- Kammerlänge Südkammer: 127,00 m
- Kammerbreite Nordkammer: 12,00 m
- Kammerbreite Südkammer: 12,00 m
- Fallhöhe: max. 14,00 m, abhängig vom Wasserstand der Oder
Der Oder-Spree-Kanal (OSK) verbindet die Spree mit der Oder. Die Schleuse Eisenhüttenstadt ist die letzte von 4 Schleusen, die auf dem Weg zur Oder überwunden werden müssen. Die Anlage wurde in der Zeit von 1925 bis 1929 errichtet und besteht aus zwei nebeneinander liegenden Schleusen.
Hier geht´s zur Geschichte des Oder-Spree-Kanals.
Konstruktion
Die Zwillingsschachtschleuse ist auf einer etwa 20 m unter Gelände
befindlichen Tonschicht gegründet. 130.000 m³ Gussbeton und 6.000 t
Stahleinlagen waren für den Bau der Schleuse, einschl. Vorhäfen erforderlich.
Beim Doppelschleusenbetrieb (ein Schiff zu Berg, ein Schiff zu Tal) wird der
Wasserspiegel in beiden Kammern durch unterirdische Verbindungskanäle
ausgeglichen. Danach wird über ein Auslaufbauwerk mit Energiebrechern in das
Unterwasser geleert. Durch diese technische Möglichkeit kann 50 % des für einen
Schleusenvorgang benötigten Wassers gespart werden. Dennoch werden pro
Schleusung bis zu 10.000 m³ Wasser verbraucht.
Blick von Unterwasser auf das Hubportal
Blick vom Steuerstand in die trockengelegte NordkammerEinrichtungen für die Sportschifffahrt
In den Vorhäfen der Schleuse gibt es Festmacheeinrichtungen für die Sportbootschifffahrt. Wegen des enormen Wasserbedarfs für eine Schleusung kann es für Sportbootfahrer zu Wartezeiten kommen.
Die Schleuse Eisenhüttenstadt hat folgende Schleusenbetriebszeiten.