Inhalt: Abgrabung der Landzunge am Abzweig Havelkanal
Baubeginn September 2005
Pressemitteilung des WSA Berlinvom 21.09.2005
Artikel Oranienburger Generalanzeiger vom 28.09.2005
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin hat am 13.09.2005 mit den Bauarbeiten zur Abgrabung der Landzunge am Abzweig Havelkanal in Hennigsdorf begonnen.
Die Landzunge wurde abgegraben, um das Einbiegemanöver von der Havel-Oder-Wasserstraße in den Havelkanal und umgekehrt zu vereinfachen. Im Uferbereich wurde eine 307 m lange Spundwand bis auf 20 cm unter Wasser eingebracht und die neue Böschung mit einer Steinschüttung versehen. Der im Böschungsverlauf integrierte Betriebsweg wird für die Öffentlichkeit zur Naherholung frei zugänglich sein.
Die Arbeiten begannen mit dem Einbringen der Spundwand, parallel dazu wurde die Landzunge abgegraben. Es werden ca. 130.000 m3 Boden aus- gebaggert. Ca. 8.000 m3 Bodenaushub sind noch zu baggern. Der Transport des Baggergutes erfolgt über die Wasserstraße.

abzugrabende Landflächen werden von Bewuchs befreit

Blick Richtung Norden zur Havel-Oder-Wasserstraße
Oktober 2005

Die Oberfläche wird beräumt

Informationstafel über den Ausbau des Havelkanals

Die ersten Schuten werden beladen

Der Verkehr läuft unterdessen weiter
Februar 2006

Sand vom Abzweig Havelkanal wird in den ehemaligen Palast der Republik in Berlin als Auflast eingespült.

Baggergut, das nicht am Palast der Republik eingebaut werden kann, wird hier am Hafen Eberswalde auf Lkw umgeschlagen ....
... und rund 2 km entfernt auf der Aschedeponie eingebaut
Der spätere Uferverlauf wird sichtbar.

Die Schuten werden mit Baggergut beladen - die Landzunge verschwindet
Artikel Märkische Allgemeine vom 03.11.2006
Juni 2007

Kurz vor der endgültigen Freigabe stehen noch Restnassbaggerarbeiten (Schlamm) an.