Inhalt: Uferinstandsetzung Teltowwerft
Teltowwerft TeK km 11,350 bis 11,535
Baubeginn: 12/2002
Bauende: 8/2003
Das Ufer der ehemaligen Teltowwerft war auf einer Länge von ca. 60 m
abgesackt. Die aus dem Jahr 1907 stammende alte Uferbefestigung wurde im Zuge
der Baumaßnahme größtenteils entfernt. Unterhalb des Wasserspiegels bestand die
Ufersicherung aus Holzspundbohlen auf die unter Wasser Stahlbetonplatten steil
aufgestellt worden sind, welche etwa zu zwei Dritteln aus dem Wasser
herausragte und die Böschung bedeckte. Diese Stahlbetonplatten waren in den
letzten Jahren bereits abgerutscht.
Darüber hinaus musste eine 96 m lange mit Klinker verkleidete und aus einzelnen Gewölbesegmenten bestehende Schwergewichtsmauer auf einer Länge von 80 m abgebrochen werden, weil diese nicht mehr standsicher war. 16 m der Schwergewichtsmauer wurden in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde im Ensemble „Ehemalige Teltowwerft“ gesichert.
Annähernd parallel zu den Abbrucharbeiten erfolgte das Einpressen der Stahlspundbohlen in den teilweise recht schwierigen Baugrund des Teltowkanals, weil dieser fast ausschließlich im Flussbett der Bäke gebaut wurde.
Marode Uferwand
Bau neuer Uferwand
Fertigstellung der neuen Uferwand
Das Ufer ist jetzt komplett mit Stahlspundbohlen gesichert, die abgerutschte Böschung mit Boden aufgefüllt, so dass sich der natürliche Bewuchs wieder einstellen kann.
Stand: 31.08.2003