Inhalt: Erweiterung Telekommunikationsnetz der WSV
Lichtwellenleiter (LWL) - Kabelverlegung von Rathenow über Grütz und Garz nach Havelberg
Außenbezirk Rathenow
Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes unterhält zur rationellen Durchführung
ihrer Betriebs- und Unterhaltungsaufgaben ein genehmigungsfreies
Telekommunikationsnetz (KOM-Netz der WSV). Es besteht aus
leitungstechnischen, verstärkungs- und übertragungstechnischen sowie wähltechnischen
Einrichtungen und dient der Übermittlung von Nachrichten in Form von Sprache,
Texten, Daten und Bildern.
In Anbetracht des stetig steigenden Informationsaustausches und des Bedarfs an hochwertigen Kabel- und Übertragungswegen für Datenleitungen, Pegelleitungen, Fernsteuerungs- und Fernbeobachtungsanlagen ist es notwendig, die vorhandenen KOM-Kabel durch den Aufbau mehrkanaliger Übertragungssysteme optimal zu nutzen bzw. moderne Fernmeldekabel, wie LWL-Kabel, neu zu verlegen, um die Dienstellen der WSV optimal zu versorgen.
In Anbetracht des stetig steigenden Informationsaustausches und des Bedarfs an hochwertigen Kabel- und Übertragungswegen für Datenleitungen, Pegelleitungen, Fernsteuerungs- und Fernbeobachtungsanlagen ist es notwendig, die vorhandenen KOM-Kabel durch den Aufbau mehrkanaliger Übertragungssysteme optimal zu nutzen bzw. moderne Fernmeldekabel, wie LWL-Kabel, neu zu verlegen, um die Dienstellen der WSV optimal zu versorgen.
Trasse Lichtwellenleiter
Im speziellen Fall "LWL-Kabelverlegung Ratheno-Havelberg" ergibt sich die Notwendigkeit der
Kabelbaumaßnahme aus der Anbindung der Schleusen Grütz und Garz an das KOM-Netz der WSV
und aus dem Projekt "Automatisierung und Fernbedienung von
Schleusen an Binnenwasserstraßen". Die o.g. Schleusen, einschließlich der
Schleuse Havelberg, werden über das LWL-Kabel mit der entsprechenden Übertragungstechnik
von Rathenow aus fernbeobachtet und überwacht.
Als Übertragungstechnik wird dem heutigen Stand entsprechend digitale Multiplextechnik eingesetzt. Für die Verlegung des LWL-Kabels wurde 2002 die Trassierung durchgeführt, so dass die Verlegung an sich im April 2003 beginnen kann und im November 2003 zum Abschluss kommt.
Das zu verlegende LWL-Kabel besteht aus 24 Fasern (Siglemode) und einer Doppelader Kupfer. Die DA Cu ermöglicht ein späteres Orten des LWL-Kabels, beispielsweise für Baumaßnahmen anderer Medienträger. Bei der Realisierung der o. g. Maßnahme müssen 4 Gewässerkreuzungen durch die Havel in Rathenow, Grütz und 2 Stück in Garz hergestellt werden.
Die Dükerlängen reichen hierbei von 100 m in Rathenow bis 250 m in der Nähe des Wehres Garz. Auf Grund der Verlegung des Kabels in überwiegend Landschafts- und Naturschutzgebieten wird an die ausführende Firma ein sehr hoher technologischer Anspruch gestellt werden. Dies ergibt sich überwiegend aus den Bauzeitensperrplänen der Umwelt- und Naturschutzbehörden. Sensible Bereiche, wie z.B. Deiche, müssen in entsprechenden Bohrverfahren gekreuzt werden, um die Funktionalität der Deiche nicht zu gefährden.
Mit der Fertigstellung der Maßnahme wird dem Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg ein digitales Übertragungsnetz zur Verfügung gestellt, dass eine Überwachung und Fernbedienung der Schleusen entlang der Havel ermöglicht und somit der Schiffsverkehr optimiert wird.
Als Übertragungstechnik wird dem heutigen Stand entsprechend digitale Multiplextechnik eingesetzt. Für die Verlegung des LWL-Kabels wurde 2002 die Trassierung durchgeführt, so dass die Verlegung an sich im April 2003 beginnen kann und im November 2003 zum Abschluss kommt.
Das zu verlegende LWL-Kabel besteht aus 24 Fasern (Siglemode) und einer Doppelader Kupfer. Die DA Cu ermöglicht ein späteres Orten des LWL-Kabels, beispielsweise für Baumaßnahmen anderer Medienträger. Bei der Realisierung der o. g. Maßnahme müssen 4 Gewässerkreuzungen durch die Havel in Rathenow, Grütz und 2 Stück in Garz hergestellt werden.
Die Dükerlängen reichen hierbei von 100 m in Rathenow bis 250 m in der Nähe des Wehres Garz. Auf Grund der Verlegung des Kabels in überwiegend Landschafts- und Naturschutzgebieten wird an die ausführende Firma ein sehr hoher technologischer Anspruch gestellt werden. Dies ergibt sich überwiegend aus den Bauzeitensperrplänen der Umwelt- und Naturschutzbehörden. Sensible Bereiche, wie z.B. Deiche, müssen in entsprechenden Bohrverfahren gekreuzt werden, um die Funktionalität der Deiche nicht zu gefährden.
Mit der Fertigstellung der Maßnahme wird dem Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg ein digitales Übertragungsnetz zur Verfügung gestellt, dass eine Überwachung und Fernbedienung der Schleusen entlang der Havel ermöglicht und somit der Schiffsverkehr optimiert wird.