Inhalt: Mediationsverfahren
2. Juli 2009
Landwehrkanal - Rückblick, Augenblick, Ausblick
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Sanierung des Landwehrkanals nimmt Form an
Unikales Mediationsverfahren der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes wartet mit ersten konkreten Ergebnissen auf. Nach gut 12 Monaten intensiver Auseinandersetzung zwischen 25 Institutionen in 12 Mediationssitzungen und mindestens 20 Arbeitskreistreffen sind die ersten Entscheidungen zur Sanierung des Landwehrkanals gefällt. Die erste dauerhafte Sanierungsvariante wird an der Abbruchstelle Maybachufer / Kottbusser Brücke umgesetzt.
Die Vorbereitung oblag dem Arbeitskreis Sanierung, der dem Mediationsforum zwei Sanierungsoptionen für die 90 m zu sanierende Abbruchstelle am Riedel-Anleger vorgeschlagen hatte.Einstimmig hat das Mediationsforum am 17.11.2008 die Variante – genannt „Riedel I“, die maßgeblich durch eine Anwohnerin vorgeschlagen wurde, ausgewählt.
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Variante "Riedel I"
Die Variante stellt den Status quo des Anlegers der Reederei Riedel wieder her, und ist mit Denkmalschutz und ökologischen Anforderungen im Einklang. Gleichzeitig wird diese Lösung nicht stellvertretend für andere Ufer gültig sein, sondern ist eine standortbezogene Lösung.
Die Konsensentscheidung zeigt, dass die verhärtenden Positionen des Jahres 2007 im Verlauf des Mediationsverfahrens durch einen anstrengenden, aber auch konstruktiven Dialog zu nachhaltigen Ergebnissen führen kann.
Wir bedanken uns für die bisherig intensive Auseinandersetzung und wünschen uns für die übrigen 10.910 m des Landwehrkanals, dass wir gemeinsam weitere optimale Lösungen für alle Beteiligten entwickeln.
Auf www.landwehrkanal-berlin.de finden Sie weitere Informationen zum Mediationsverfahren