Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Eintrag von: Beate K. Datum/Uhrzeit: 07.06.2016, 19:13 Uhr
Ist es erlaubt zu einer Hochzeit Schwimmlaternen auf der Spree schwimmen zu lassen?
Braucht man dazu eine Genehmigung?
Wenn ja, wer erteilt diese?
Danke
Kommentar der Redaktion:
Sehr geehrte Frau Beate K.
Der Einsatz von Schwimmlaternen ist nur möglich, wenn sichergestellt werden kann, dass diese nicht unkontrolliert abtreiben.
Dafür sind durch den Antragsteller geeignete Maßnahmen zu treffen, wie z.B. Einschlängeln.
Außerdem bedarf es der Zustimmung der Unteren Wasserbehörde des Landes Berlin.
Wir hoffen, Ihnen damit weiter geholfen zu haben.
 
Eintrag von: Axel Müller Datum/Uhrzeit: 02.09.2015, 15:29 Uhr
Hallo!

Im Durchfahrtshöhenverzeichnis der Brücken vermisse ich die neue Spreebrücke (SOV) , die gerade übers Wasser geschoben wurde. Wie ist denn da die Durchfahrtshöhe?
Kommentar der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Müller!

Die Durchfahrtshöhe beträgt an der neu zu errichtenden Straßenbrücke (Süd-Ost-Verbindung) über der Spree–Oder–Wasserstraße (SOW) mindestens 5,25 m über dem oberen Betriebswasserstand. So sieht es die Planung zurzeit vor. Der Eigentümer der Brücke ist der Senat von Berlin.
 
Eintrag von: Norbert S. Datum/Uhrzeit: 23.07.2015, 11:27 Uhr
Sehr geehrte Dmaen und Herren,

leider ist die Webcam an der Mühlendammschleuse bereits seit einigen Monaten nicht mehr in Betrieb und der Hinweis "Zurzeit liegt eine Störung der Webcam vor. An der Behebung der Störung wird gearbeitet." wird eingeblendet. Können Sie einschätezen, wann denn mit Behebung der Störung zu rechnen ist?

Mit freundlichem Gruß
Kommentar der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Norbert, S.
die Webcam an der Schleuse Mühlendamm muss aufgrund einer massiven Störung erneuert werden. Bis Ende August 2015 wird diese installiert und wieder in Betrieb gehen.
 
Eintrag von: Robert S. Datum/Uhrzeit: 21.07.2015, 12:04 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne würde ich am 25.07. eine Berlintour vom Müggelsee über den Teltowkanal, Wannsee, Havel, Landwehrkanal bis zurück zum Müggelsee machen. Ich habe ein Führerscheinpflichtiges Motorboot (bis 30PS) gemietet. Kann ich diese Strecke ohne Einschränkungen befahren oder kann ich z.B. Schleusen nicht befahren? Auf was muss ich Acht geben.

Vielen Dank für die Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen
Kommentar der Redaktion:
Guten Tag,
die Beantwortung Ihrer Anfrage ist sehr komplex.
Grundsätzlich ist das Befahren aller Wasserstraßen im Verantwortungsbereich des WSA Berlin möglich. In Abhängigkeit des Antriebes bzw. der Antriebsleistung gibt es hier jedoch auch Einschränkungen.
Diese Regelungen finden Sie in den geltenden Verkehrsvorschriften. Für unseren Bereich ist das die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO).
Im Teil 1 der Vorschrift finden Sie gemeinsame Bestimmungen für alle Binnenschifffahrtsstraßen und im zweiten Teil zusätzliche Bestimmungen für einzelne Binnenschifffahrtsstraßen.
Veröffentlicht ist die Vorschrift im Internet unter nachfolgender Internetadresse http://www.elwis.de

Link:
https://www.elwis.de/Aktuelles/index.html

https://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Binnenschifffahrtsrecht/BinSchStrO/index.html

https://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Binnenschifffahrtsrecht/BinSchStrO/Zweiter_Teil/Kapitel_21/index.html

https://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Binnenschifffahrtsrecht/BinSchStrO/Zweiter_Teil/Kapitel_22/index.html

https://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Binnenschifffahrtsrecht/BinSchStrO/Zweiter_Teil/Kapitel_23/index.html

Neben den allgemeinen Verkehrsvorschriften können vorübergehende abweichende Anordnungen getroffen werden. So z.B. die Befahrungsregelungen für den Landwehrkanal bzw die UKW-Sprechfunkpflicht in der Berliner Innenstadt (siehe Anlage) um nur einige zu nennen.
Die Anordnungen/Hinweise finden Sie ebenfalls im Internet unter http://www.elwis.de unter der Rubrik Informationen für die Binnenschifffahrt. Dort finden Sie auch die Schleusenbetriebszeiten und den Schleusensperrplan.

https://www.elwis.de/NfB/index.html

Weitere nützliche Informationen finden Sie dazu auch in der Informationsbroschüre "Wassersport auf den Bundeswasserstrassen zwischen Elbe und Oder"

http://www.wsd-ost.wsv.de/service/Downloads/WSD_Wassersportborschuere_2014_web.pdf

Auf dem Großen Müggelsee darf ein Sportfahrzeug mit in Betrieb gesetztem Verbrennungsmotor die gekennzeichnete Fahrrinne nicht verlassen. Ein Sportfahrzeug, das seinen ständigen Liegeplatz am Ufer des Sees hat, darf diesen auf kürzestem Weg zur bezeichneten Fahrrinne verlassen oder aufsuchen.

Ich denke die Informationen sollten Ihre Anfrage umfassend beantwortet haben.
 
Eintrag von: Fabian Datum/Uhrzeit: 02.04.2015, 16:47 Uhr
Hallo,
ist es für ein kleines Motorboot mit einem 15PS Motor und ohne Führerschein erlaubt bzw. möglich von Spandau bis Köpenick durch die Stadt inklusive Schleusendurchfahrten zu fahren ?
Kommentar der Redaktion:
Bis 15 PS Motorleistung ist es erlaubt, gemäß der Änderung zur Sportbootführerscheinverordnung -Binnen-, ohne Führerschein zu fahren.

Für das Befahren der Berliner Innenstadt zwischen der Oberbaumbrücke und dem Bundeskanzleramt ist jedoch aus verkehrlichen Gründen ein Sportbootführerschein erforderlich.

Siehe hierzu: https://www.elwis.de/Freizeitschifffahrt/index.html

Auszug aus ELWIS

Neuregelung der Führerscheinregelung in der Sportschifffahrt
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat in Umsetzung des Bundestagsbeschlusses "Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt" (BT-Drs. 17/7937) die Führerscheinfreigrenze in der Sportschifffahrt für den See- und Binnenbereich von bislang 3,68 kW (5 PS) auf 11,03 kW (15 PS) erhöht. Die Neuregelungen sind in der "Verordnung zur Änderung sportbootrechtlicher Vorschriften im See- und Binnenbereich" veröffentlicht worden (BGBl. I, Heft 47, Seite 2102) und mit Wirkung vom 17. Oktober in Kraft getreten. Für die Führerscheinfreiheit bei motorisierten Sportbooten bis 11,03 kW gilt nunmehr folgendes:
Im Seebereich dürfen auf den Seeschifffahrtsstraßen wie bislang altersunabhängig Sportboote bis zu einer maximalen Nutzleistung von 3,68 kW (5 PS) ohne Sportbootführerschein-See geführt werden, so lange keine gewerbliche Nutzung vorliegt. Bei einer Nutzleistung von 3,69 bis 11,03 kW muss der Schiffsführer mindestens 16 Jahre alt sein, um ein Sportboot zu privaten Zwecken führerscheinfrei führen zu können. Eine Längenbegrenzung für Sportboote gibt es im Seebereich weiterhin nicht.
Im Binnenbereich dürfen Personen ab 16 Jahren auf den Binnenschifffahrtsstraßen mit Ausnahme der Seeschifffahrtsstraßen und der Elbe im Hamburger Hafen Sportboote von weniger als 15 Meter Länge führerscheinfrei führen, sofern die Nutzleistung der Antriebsmaschine nicht mehr als 11,03 kW (15 PS) beträgt und keine gewerbsmäßige Nutzung stattfindet. Diese Regelung findet allerdings auf dem Rhein keine Anwendung, weil bei einer Nutzleistung von mehr als 3,68 kW aufgrund internationaler Vorgaben für den Rhein auf nationaler Basis derzeit keine Ausnahmen von der Fahrerlaubnispflicht gewährt werden kann. Die Alternative "Segelsurfen" beim Sportbootführerschein-Binnen ist ersatzlos gestrichen worden. Künftig ist auf den Gewässern nach Anlage 2 der Sportbootführerscheinverordnung-Binnen kein Führerschein mehr erforderlich, wenn Sportboote als Segelsurfbretter geführt werden. Damit besteht auf allen Binnenschifffahrtsstraßen des Bundes im Sinne des § 1 Nummer 1 Sportbootführerscheinverordnung-Binnen künftig eine Führerscheinfreiheit für das Führen von Segelsurfbrettern.


 
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