Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin

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Eintrag von: Christian P. Datum/Uhrzeit: 18.07.2016, 21:03 Uhr
Vielen Dank für die hilfreiche Antwort.
Jetzt weiß ich Bescheid!

Mit freundlichen Gruß

Christian P.
 
Eintrag von: Christian P. Datum/Uhrzeit: 15.07.2016, 15:24 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Leider hat sie mir nicht weiter geholfen, da mir diese Informationen bereits bekannt sind.
Vielleicht habe ich mich auch unklar ausgedrückt?
Das Schlauchboot ist direkt ab Werk mit der Bezeichnung SEAHAWK 4 in großen Buchstaben an den Außenseiten des Bootes bedruckt. Natürlich werden mehrere Schlauchboote unter diesen Namen verkauft. Meine Frage diesbezüglich ist, ob ich die Bezeichnung individualisieren muß, indem ich z.B. aus 4 eine 41 mache, oder ob die Grundbezeichnung ausreichend ist.
Meine zweite Frage wurde leider nicht beantwortet. Mir ist bekannt, das Name und Anschrift auf der Innenseite des Bootes zu erfolgen hat, aber in welcher Form ( Aufkleber, Schriftzug - und in welcher Größe etc.) ist mir nicht klar.
Vielleicht können Sie mir nochmals mit Rat zur Seite stehen?
Vielen Dank
und freundliche Grüße
Christian P.
Kommentar der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Christian P.,

die Bezeichnung „Seahawk 4“ ist lediglich eine Typenbezeichnung und kein Name der geführt werden muss.
Sie können sich frei irgendeinen Namen auswählen.
Der § 2.02 Nr.2 der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung schreibt vor, dass der Name und die Anschrift an der Innen-bzw. Außenseite des Bootes anzubringen sind. Der Gesetzgeber schreibt jedoch nicht vor in welcher Form, ob als Aufkleber, als Metallschild usw. der Name und die Anschrift anzubringen sind; hier haben Sie völlig freie Gestaltungsmöglichkeiten. Ob Metallschild oder Aufkleber ist ja auch vom Baustoff des Fahrzeuges abhängig.
Zur Größe gibt es auch keine Vorgaben, die Angaben müssen lediglich leserlich sein.
Die Größe des Namens des Bootes ist jedoch mit mindestens 10 cm vorgegeben, entweder helle Schrift auf dunklem Untergrund oder dunkle Schrift auf hellem Untergrund.
 
Eintrag von: Christian P. Datum/Uhrzeit: 12.07.2016, 23:36 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mir ein Schlauchboot von rund 3m Länge gekauft und beabsichtige es mit einem 1,1 kw (1,5 PS) Elektromotor aufzurüsten.
Da es ja mit Muskelkraft betrieben werden kann und 2,21 kw unterschreitet, brauche ich ja keine Kennzeichnungspflicht für das Boot.
Habe aber zwei Fragen bezüglich des (Eigen)namens. Das Schlauchboot hat von dem Produzenten aus eine Bezeichnung (Seahawk 4) an der Außenseite. Ist eine individuelle Namensgebung trotzdem nötig?
Frage 2:
Habe gelesen das Name und Adresse an Innenseite nötig ist.
Reicht da ein wasserdichter Aufkleber, und wie groß müsste der sein?
Vielen Dank, und spitze das man hier Fragen stellen kann.
Mfg. Christian
Kommentar der Redaktion:
Sehr geehrter Herr Christian P. ,

da es sich bei Ihrem Schlauchboot und dem dazugehörigen Motor mit einer Antriebsleistung von 1,5 PS um ein Fahrzeug handelt, dass nicht nach der Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschifffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen - Binnenschifffahrt-Kennzeichnungsverordnung (KlFzKV-BinSch) kennzeichnungspflichtig ist, müssen Sie dennoch Ihr Fahrzeug kennzeichnen.
Rechtsgrundlage hierfür ist der § 2.02 der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung (BinSchStrO). Diese finden Sie auch im Internet unter der http://www.elwis.de
https://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Binnenschifffahrtsrecht/BinSchStrO/Erster_Teil/Kapitel_2/2.02/index.html

Hier der originale Wortlaut dazu:
§ 2.02 Kennzeichen der Kleinfahrzeuge
1. Sofern ein Kleinfahrzeug nicht auf Grund besonderer Bestimmungen ein amtliches oder amtlich anerkanntes Kennzeichen führen muss, ist es, mit Ausnahme eines Segelsurfbretts, wie folgt dauerhaft zu kennzeichnen:
a. mit seinem Namen oder seiner Devise.
Der Name ist auf beiden Außenseiten des Kleinfahrzeugs in gut lesbaren mindestens 10 cm hohen lateinischen Schriftzeichen anzubringen. In Ermangelung eines Namens für das Kleinfahrzeug ist entweder der Name der Organisation, der es angehört, oder deren gebräuchliche Abkürzung, im Falle mehrerer Fahrzeuge der Organisation gefolgt von einer Nummer in arabischen Ziffern, anzugeben. Die Schriftzeichen müssen in heller Farbe auf dunklem Grund oder in dunkler Farbe auf hellem Grund angebracht sein. Sofern in einem Fall des Satzes 3 ein Kleinfahrzeug mit einer Nummer in lateinischen Ziffern gekennzeichnet ist, darf diese Kennzeichnung weitergeführt werden.
b. mit dem Namen und der Anschrift des Eigentümers.
Der Name und die Anschrift des Eigentümers sind an der Innen- oder Außenseite des Kleinfahrzeugs anzubringen.

Wir hoffen, damit Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben.
 
Eintrag von: Weiß, F. Datum/Uhrzeit: 28.06.2016, 14:41 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der SOW (km 10,3-10,7) ist die Breite der Wasserstraße momentan eingeschränkt - dies ist offensichtlich, da im Fahrbereich Sicherheitsdalben stehen. Wo finde ich diese Hinweise jedoch schriftlich hinterlegt? So, dass man die Informationen Schwarz auf Weiß sehen kann?
Vorab vielen Dank für eine hoffentlich hilfreiche Antwort.
Kommentar der Redaktion:
Sehr geehrte/r Frau/Herr Weiß,

die Einschränkungen sind mir in der Form nicht bekannt. Möglicherweise handelt es sich nicht um Sicherheitsdalben sondern um Fahrwassertonnen zur Kennzeichnung der Fahrrinne.
Man unterscheidet zwischen Fahrrinne und Fahrwasser.
Nach DIN 4054 - Verkehrswasserbau - ist Fahrwasser der Teil einer Wasserstraße, der den örtlichen Umständen nach vom durchgehenden Schiffsverkehr genutzt wird und die Fahrrinne ist Teil des Fahrwassers, in dem für den durchgehenden Schiffsverkehr bestimmte Breiten und Tiefen vorhanden sind, deren Erhaltung angestrebt wird.
Die zulässigen Breiten und Abladetiefen sind in den Sonderkapiteln der Binnenschifffahrtstraßen-Ordnung geregelt.
Da in den von Ihnen benannten Bereich eine durchgehende Abladetiefe von 2 m nicht gegeben ist, wurden vor Ort schwimmende Schifffahrtszeichen (Tonnen) gesetzt, um die Fahrrinne zu markieren.
Eine gesonderte Bekanntgabe in ELWIS bzw. mit Schifffahrtspolizeilicher Anordnung ist nicht erforderlich/notwendig. Maßgebend ist die Kennzeichnung vor Ort.
Mir ist jedoch bekannt, dass es am rechten Ufer der Spree-Oder-Wasserstraße zwischen km 10,3 und km 10,7 (oberhalb der Gotzkowskybrücke Wikingerufer) größere Uferschäden gibt und das Land Berlin als Eigner der Uferwand derzeit Sicherungsmaßnahmen plant. Sicherheitsdalben kenne ich aber nicht.

Wir hoffen, Ihnen weitergeholfen zu haben.
Schifffahrtsbüro des WSA Berlin
 
Eintrag von: Beate K. Datum/Uhrzeit: 08.06.2016, 17:39 Uhr
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ein toller Service! Das hat man nicht oft!
 
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